Durch Unterstützung in den Job

Erfolgsmodell Berufseinstiegsbegleitung

Bereits 5 SchülerInnen mit Ausbildungsverträgen

3 der 5 SchülerInnen, die schon einen Ausbildungsplatz sicher haben

Die Zahl der SchülerInnen aus dem Jahrgang 10 die auf die Frage: „Was machst du nach der Schule?“, die Schultern fragend hochziehen, wird deutlich geringer. Bereits jetzt haben 5 SchülerInnen einen Ausbildungsplatz, Tendenz steigend. 

Ohne Zweifel ist das ein Verdienst der BerufseinstiegsbegleiterInnen. 

Seit 2010 gibt es diese Unterstützung für unsere SchülerInnen an unserer Schule. Die eher „sperrig“ wirkende Bezeichnung „BerufseinstiegsbegleiterIn“ entpuppt sich für unsere SchülerInnen mehr und mehr zur gradlinigen Rutschbahn ins Berufsleben. 

Der Erfolg kommt nicht überraschend, sondern ist das Ergebnis langer und harter Arbeit. Vor 9 Jahren starteten die „BerEbs“ fast gänzlich ohne Strukturen, nur mit der Idee, die oft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilflosen HauptschülerInnen, zu unterstützen. Mittlerweile sind Strukturen vorhanden und Netzwerke entstanden. Die 6 BerEbs, die an mehreren Schulen in Köln arbeiten, sind in einem Klassenraum an unserer Schule untergebracht. Dort ist der Anlaufpunkt für unsere SchülerInnen. Die „BerEbs“ unterstützen die SchülerInnen mit Ideen und Vorschlägen bei der Berufsfindung, helfen bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen und „begleiten“ die SchülerInnen auch zu Unternehmen, Einrichtungen und Firmen und sind im stetigen Austausch mit den KlassenlehrerInnen.

Mittlerweile kennen und schätzen viele potentielle ArbeitergeberInnen die Arbeit der „BerEbs“. Das öffnet schon mal die eine oder andere Tür für unsere SchülerInnen etwas schneller. 

Im Jahrgang 10 nutzen 21 SchülerInnen die Hilfe der Berufseinstiegsbegleitung. Nahezu alle haben gute Aussichten auf einen Einstieg ins Berufsleben. Bei den ca. 20 SchülerInnen ohne Berufseinstiegsbegleitung sieht es hinsichtlich der Berusfindung deutlich „bescheidener“ aus. 

Leider werden nicht alle SchülerInnen betreut, weil es a. freiwillig ist, b. die Kapazitäten begrenzt sind und c. die Eltern einverstanden sein müssen. Nicht zuletzt deshalb ist auch in diesem Schuljahr die Elterneinbindung zunehmend in den Focus der BerufseinstiegsbegleiterInnen gerückt. Denn viele Eltern wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es im „Dschungel“ der Berufswahl für ihr Kind gibt.

Mit dem Ende der Schulzeit an unserer Schule endet übrigens die Betreuung der SchülerInnen durch die „BerEbs“ nicht. So trifft man hin und wieder den einen oder anderen „Ehemaligen“ an unserer Schule, weil das Klassenzimmer mit den BerEbs auch nach dem Abschluss an unserer Schule Anlaufpunkt bleibt. 

Es ist schon viel geschafft, aber es gibt in der Zukunft auch noch viel zu tun.

Wir bedanken uns bei den „BerEbs“ für ihren Einsatz und ihr Engagement!

Das Kollegium der GHS Reutlinger Str.