Reaktionen auf Äußerungen in einem Wochenspiegelartikel

Empörung über Zeitungsartikel im Wochenspiegel

Die Freude über die sich sehr lange hinziehende Umbenennung unserer Schule war bei allen Beteiligten groß. Schließlich war es ein langer Weg bis dahin. Eltern, Lehrer und Schüler haben diskutiert, argumentiert, abgestimmt und viel Zeit investiert, bis der Wunschname Hauptschule Bilderstöckchen gefunden war. Doch die im Zeitungsartikel des Wochenspiegels zitierten Äußerungen ließen mehr als nur Wermutstropfen in den Freudenbecher laufen, sondern bringen das Faß eher zum überlaufen. Denn die Äußerungen sind 1. aus unserer Sicht nicht richtig und 2. schon gar nicht angemessen. Deshalb lesen Sie bitte hier die Richtigstellung der Schulleiterin.

Auszug 1 aus dem Artikel: „… es (das Protokoll der Schulkonferenz) sei schlampig, unorganisiert und im Detail nicht ordnungsgemäß. (…) dass in der Abstimmung auch der Name der Schulleiterin auftauchen würde. Das sei nicht statthaft. `Laut Schulmitwirkungsgesetz dürfe diese, ausgenommen in einer Pattsituation, nicht mit abstimmen. Eine solche Pattsituation hat es aber gar nicht gegeben.´“ 

Dazu Schulleiterin Andrea Knossalla:

Die Tagesordnungspunkte wurden gemäß des Einladungsschreibens an die Mitglieder der Schulkonferenz  thematisiert.

„Asche auf mein Haupt, ich habe auch als damalige (noch) Konrektorin für die Umbenennung gestimmt, obwohl keine Pattsituation vorlag und ich das als Vorsitzende nicht gedurft hätte. Allerdings hatte meine Stimme bei der Entscheidungsfindung gar kein Gewicht, da es ein einstimmiger Beschluß war.

Auszug 2 aus dem Artikel: „Dem schloss sich auch der stellvertretende Bezirksbürgermeister Daniel Hanna (CDU) an. Aber, gab er zu bedenken, es sei nicht das erste Mal, dass von dieser Schulleitung derartig unorganisierte Arbeiten an die Bezirksvertretung herangetragen würden.“ 

Dazu Schulleiterin Andrea Knossalla:

„Ich habe mich noch nie mit einem Antrag an die Bezirksvertretung gewendet.“ 

Auszug 3 aus dem Artikel: „Zum Runden Tisch Schule sei die Hauptschule Reutlinger Straße mehrmals eingeladen worden, er habe aber noch nicht einmal eine Absage der Schulleitung erhalten.“ (Daniel Hanna)

Dazu Schulleiterin Andrea Knossalla:

„Eine Einladung liegt in der Schule nicht vor und ich kenne das Gremium auch nicht, bin aber gerne bereit daran teilzunehmen.“

Auszug 4 aus dem Artikel: „Ich finde die Art und Weise, wie man seitens der Hauptschule Reutlinger Straße mit der Bezirksvertretung kommuniziert, desolat“ (Daniel Hanna)

Dazu Schulleiterin Andrea Knossalla:

„Bisher wurde meinerseits noch gar nicht mit der Bezirksvertretung kommuniziert.“ 

Auszug 5 aus dem Artikel: „Außerdem sei er der festen Ansicht, dass in der Bevölkerung des Stadtteils nicht der Wunsch vorhanden sei, die Schule Gemeinschaftshauptschule Bilderstöckchen zu nennen“ (Daniel Hanna)

Dazu Schulleiterin Andrea Knossalla:

Ich empfinde die Bezeichnung „schwachsinnig“ als Beleidigung gegenüber meinen Kolleginnen und Kollegen sowie den Eltern, Schülerinnen und Schülern, die ihrer Verbundenheit einen Ausdruck geben wollen und sich nicht mit einem Straßennamen zufrieden geben. Kolleginnen und Kollegen,  die sich jahrelang für das Bilderstöckchen, die Schule und dem Leben vor Ort eingesetzt haben.

Wer Interesse an ausführlicheren Informationen hat, bedient sich bitte durch einen Klicken der Links.

Hier die eingereichte Stellungnahme der Schule vom 02.05. 2020 zur Umbenennung unserer Schule bei der Bezirksvertretung!

Hier ein Unterstützungsschreiben des Bürgervereins Bilderstöckchens, der die Umbenennung nicht „schwachsinnig“ findet.

Hier lesen Sie einen Artikel der Kölner Rundschau zur Umbennung der Schule vom 13.05.2020